Wachstumspotenziale im SMB Markt mit Windows 7 Professional

by DennisKruegel on 08-05-2011 02:07 PM - last edited on 08-05-2011 02:07 PM

Jochen Braun arbeitet für die Microsoft Deutschland GmbH und betreut als Key Account Manager OEM Hewlett-Packard in Deutschland. In diesem Video zeigt er die Wachstumspotenziale im Small und Medium Business (kurz SMB Markt) mit Win 7 Professional aus Sicht von Microsoft auf.

 

 

Erhöhter Wettbewerbsdruck


Laut einer Studie aus dem Jahr 2010 der Firma TechAisle, eine der renommiertesten Marktforschungsunternehmen für den SMB Markt weltweit, sind sich die meisten Experten darüber einig, dass mit der Erholung der Wirtschaft auch eine Erhöhung des Wettbewerbsdrucks einhergeht. Nachdem sie die Krise überlebt haben, müssen sich kleine und mittelständische Unternehmen (kurz KMUs) jetzt darauf konzentrieren, in einem noch härteren Wettbewerbsumfeld zu bestehen.

 

 

Veraltete Systeme


Annähernd 40% der PCs in KMUs sind älter als 3 Jahre und die meisten laufen immer noch mit bereits längst überholten Betriebssystemen wie z. B. Windows XP.   Moderne PCs sind ein ganz entscheidender Faktor, wenn es darum geht, Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit kleinerer Unternehmen zu erhalten und den Anschluss an die Zukunft nicht zu verpassen.

 

 

Großes Potenzial für Windows 7


Welche Möglichkeiten bietet Ihnen das neue Windows 7 von Microsoft? Windows 7 ist bereits mit über  350 Mio. verkauften Lizenzen das weltweit erfolgreichste Betriebssystem. Trotz dieses enormen Erfolges  gibt es aber noch immer einen hohen Windows XP Anteil auf kommerziellen PCs. Ca. 600 Millionen PCs von SMB Kunden weltweit nutzen noch Windows XP. Dies veranschaulicht wie groß das Potenzial im SMB Markt noch immer ist.

Doch es kommt noch besser. Laut eines Reports der Marktforscher von Spiceworks zeigen ca. 20% der kleinen und mittelständischen Betriebe großes Interesse an der baldigen Nutzung von Windows 7. 45% davon planen sogar den Einsatz auf neuen PCs.

 

 

Unterschiedliche Kundensegmente = unterschiedliche Arten der Migration


Die Arten der Migration sind laut der Spiceworks Studie je nach Kundensegment unterschiedlich. Kleinstunternehmen mit bis zu 19 Mitarbeitern planen, lediglich auf Windows 7 zu migrieren. Bei Kunden von 100 bis zu 249 Angestellten steht der Erwerb von neuer Hardware im Vordergrund. Und 33% der SMB Kunden mit 250 und mehr Mitarbeitern wollen auf Windows 7 migrieren und gleichzeitig auch ihre Hardware erneuern.

 

 

Gründe für die Migration auf Windows 7


Schaut man sich noch die eigentlichen Gründe an, warum Kunden überhaupt auf die neueste Microsoft Windows Betriebssystem Version migrieren wollen, so zeigt sich laut der Spiceworks Studie folgendes Bild: Für 64% aller SMB Kunden mit 250 und mehr Mitarbeitern steht vor allem die Handhabbarkeit der PCs im Vordergrund, gefolgt von der Geschwindigkeit bzw. Performance. Bei den Kleinstunternehmen spielt neben der Geschwindigkeit bzw. Performance vor allem die Sicherheit eine bedeutende Rolle. 58% der befragten Zielpersonen gaben dies als Migrationsgrund an. Warum gerade dies ein nicht zu verachtender Aspekt ist, wird später erläutert.

Eine Migration auf die neuesten Technologien stößt nicht immer auf Zustimmung bei den Kunden. Grundsätzlich nennen Kunden als erstes die Kosten, die sie zusätzlich einplanen müssen, und auch der erweiterte Nutzen ist ihnen nicht immer gleich bewusst. Daneben ist für viele die Hardware-Software-Kompatibilität wichtig, die gerade bei Windows Vista zu einigen Verunsicherungen geführt hat. Hier sind Sie als Fachhandelspartner gefragt, um all diese Zweifel aus der Welt zu schaffen. Mit welchen Argumenten diese möglich ist,wird im folgenden erläutert.

 

 

Argumente für eine Migration auf neue Hardware


In der TechAisle Studie werden bereits zahlreiche Argumente genannt, welche Möglichkeiten neue PCs auf die Produktivitäts- und Ergebnissteigerung haben. Hier die 5 wichtigsten:

 

1. Höhere Sicherheit: PCs, die älter als drei Jahre sind, zeigen eine deutlich höhere Störanfälligkeit durch sowohl technische Defekte als auch Viren und Netzattacken.

 

2. Erhöhte Produktivität: Neue PCs verzeichnen 40% weniger Ausfälle als ältere PCs – im Durchschnitt 7 Stunden gegenüber 10 Stunden.

 

3. Geringere Unterhaltskosten: Da sich die Probleme mit steigendem Alter häufen, steigen die Servicekosten – bei neuen PCs rangieren sie um das 1,5-fache niedriger.  

 

4. Neue und bessere Anwendungen: Auch für kleine Unternehmen gilt: Neue Programme sind oft besser als alte. Besser ausgestattet und benutzerfreundlicher, erhöhen sie die Produktivität. Oft wird mangelnde Upgradefähigkeit als Grund für die Weiterverwendung alter Programme und PCs angeführt. Mit Windows 7 Professional steht jedoch inzwischen ein Betriebssystem zur Verfügung, das ältere Programme im „XP Modus“ integriert. Damit steht auch für KMUs einem problemlosen Upgrade nichts mehr im Wege.

 

5. Verbesserter Support: Besonders beim Support zeigen sich die Nachteile älterer PCs, da entweder jemand ständig dafür abgestellt oder jedes Mal extra bestellt werden muss. Das treibt einerseits die Kosten nach oben, senkt gleichzeitig die Produktivität bei verlängerten Ausfallzeiten. Bei neuen PCs ist bei eventuell auftretenden Problemen sowohl Ferndiagnose als auch Fernwartung möglich.

 

 

Der Wertbeitrag von Windows 7 Professional


Welchen Wertbeitrag kann nun Windows 7 Professional leisten, um die zuvor genannten Bedenken der Kunden auszuräumen und auf die adressierten Wünsche einzugehen?

Windows 7 Professional funktioniert einfach so, wie Sie und Ihre Kunden sich das wünschen. Es ist einfacher zu bedienen, zuverlässiger, sicherer und schneller als Windows XP.

Windows XP ist nahezu zehn Jahre alt und bietet nur eingeschränkte Unterstützung für zukünftige Hard- und Softwareprodukte.  Zudem gibt es seit Juli 2010 keinen Support für Windows XP (Service Pack 2), d.h. es werden keine Security-Updates und keine Hotfixes mehr veröffentlicht. Damit können Ihre Kunden ihre Systeme nicht mehr ausreichend über entsprechende Sicherheitsupdates gegen Angriffe schützen, was bei auftretenden Fehlern zu erhöhten Servicekosten führt.

Windows 7 Professional wurde mit dem Ziel entwickelt, den wachsenden Forderungen von Nutzern moderner Technologien zu entsprechen. So bietet das Produkt verbesserte Unterhaltungs-, Datenschutz-und Kompatibilitätsfunktionen. Dank Windows XP-Modus ist die Kompatibilität zu älteren Anwendungen gewährleistet.  

Weiterentwickelte Netzwerk- und Mobilitätsfunktionen unterstützen die Mitarbeiter dabei, auch dann auf Computer, Anwendungen, Dateien und Netzwerkressourcen zuzugreifen, wenn sie nicht im Büro sind. Und zu guter Letzt sind wertvolle Geschäfts- und Kundendaten auf Computern mit Windows 7 Professional wesentlich besser geschützt (u.a. auch im Hinblick auf ein mögliches Upgrade auf Windows 7 Enterprise und der darin enthaltenen Funktionalität des Bitlockers). 

 

 

Was tun, wenn sich Ihre Kunden auf bestehende Verträge berufen?


Zum Schluss zeigen wir Ihnen, wie Sie argumentieren können, wenn Ihre Kunden beim Erwerb neuer Hardware auf das Basis-Windows-Betriebssystem verzichten wollen und sich dabei auf bestehende Verträge mit Microsoft beziehen.

 

  1. Das Windows Desktop Betriebssystem kann als Basis- bzw. Einzelplatzlizenz nur als vorinstallierte Original Equipment Manufacturer (sogenannte OEM) - Lizenz zusammen mit der Hardware, als System Builder oder Full Packaged Product (kurz FPP) - Lizenz erworben werden. Dabei stellt die OEM-Lizenz grundsätzlich die kostengünstigste Variante dar!
  2. Unter einem Microsoft Volumenlizenzvertrag ist das Windows-Betriebssystem nur als Upgrade-Lizenz verfügbar.
  3. Voraussetzung für ein Upgrade ist immer eine legale Basis- bzw. Einzelplatzlizenz  eines qualifizierenden Desktopbetriebssystems. Windows 7 Professional gilt als Basislizenz für ein Upgrade auf Windows 7 Enterprise.
  4. Windows-Desktop Betriebssystem-Upgrades unter der Microsoft-Volumen-Lizenzierung können gemäß den vertraglichen Bestimmungen nachträglich nicht mehr von der Basislizenz und der ursprünglichen Hardware getrennt werden, da die Basislizenz mit dem Upgrade zu einer Volumenlizenz „verschmolzen“ ist.
  5. Eine Neuzuweisung / Übertragung von Basis- und Upgrade-Lizenz oder der Upgrade-Lizenz allein auf einen neuen Rechner ist grundsätzlich nicht zulässig.

 

Zusammenfassung


Wir hoffen, dieses Video konnte Ihnen ein wenig die Wachstumspotenziale im SMB Markt mit Windows 7 Professional erklären. Denken sie daran: Annähernd 40 Prozent der PCs in kleinen und mittelständischen Unternehmen sind laut der TechAisle-Studie vom März 2010 älter als drei Jahre. Untersucht wurden dabei die negativen Einflüsse älterer PCs auf Produktivität und Servicekosten. Zudem laufen die meisten von ihnen immer noch unter längst überholten Betriebssystemen. Dabei sind gerade ältere PCs ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Eingeschränkte Produktivität und stetig steigende Servicekosten gefährden die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen entscheidend.

Hardware von HP und Windows 7 Professional von Microsoft bieten hier die perfekte Kombination aus Innovationen und verbesserter Leistung.

Daher unterstützen Sie Ihre Kunden jetzt beim Wechsel: Helfen Sie ihnen, die Betriebskosten zu senken und steigern Sie gleichzeitig Ihren eigenen Umsatz.

 

 

Weitere Informationen


Wenn Sie einen tieferen Blick in die Studien werfen wollen: Sowohl die Studie von Spiceworks als auch von Techaisle sind online verfügbar.

 

 

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Comments
by Schmidt(anon) on 09-14-2011 09:22 PM

Die Studien dürften Software-Händler wirklich zum Handeln motivieren.

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About the Author
  • Dennis is the Social Media Lead and ensures the delivery of fresh new content as well as connecting the community with the SMEs in HP. He uses Social Media also in private on a daily basis.
  • My Career: Merketing/Communications My Passion: Graphic arts / travel
  • Lucy is a WW Product Manager for Windows on ProLiant. She's been in Marketing Alliance Manager, Project Manager, and Sales representative roles for HP/Compaq. Microsoft Server Products has been a focus area for her for 15 years.
  • Moira is a strategist who has done marketing for the technology industry for over a decade. She enjoys cycling and has ridden across America, down the Pacific Coast and along the Danube.