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Itanium hat Zukunft
Nach Intel’s Ankündigung des neuen Xeon E7 Prozessors mehren sich offenbar die Stimmen, dass Oracle mit seiner Einschätzung bezüglich Itanium richtig liege. Demnach hätte Itanium kein Potential mehr, Neukunden zu gewinnen.
Dem ist definitiv nicht so. Gegen diese Stimmen sprechen gute Argumente:
Intel‘s Itanium Roadmap
Erst in einer kürzlichen Stellungnahme bekräftigte Intel sein Commitment zu Itanium:
Zusammen mit HP wird Intel für mindestens 10 weitere Jahre die Itanium Prozessoren vermarkten und weiterhin neue Itanium Prozessoren entwickeln. 10 Jahre sind in der IT ein langer Zeitraum. Allein schon deshalb ist es auch für Neukunden lohnenswert, in Itanium zu investieren.
Poulson und Kittson Prozessoren
Es ist noch gar nicht so lange her - 17. Februar 2011 -, da hat Intel die nächste Generation Itanium-Prozessoren (Codename ‚Poulson‘ ) angekündigt. Dieser ist mit dem Itanium 9300 Prozessor (Tukwila) kompatibel, Systeme basierend auf dieser CPU werden ab 2012 verfügbar sein. Kein anderer Mikroprozessor kann so viele Transistoren aufweisen wie der Poulson Prozessor mit seinen 3,1 Milliarden Transistoren. Mehr dazu im Poulson Factsheet. Darüberhinaus treibt Intel auch die Entwicklung des nächsten Prozessors der Itanium-Produktgruppe voran, Codename ‚Kittson‘. Hätte Itanium keine Zukunft mehr, würde Intel wirklich so viel Energie in die Entwicklung dieser Prozessoren stecken? Und würde HP als größter Anbieter Itanium-basierender Server weiterhin an dieser Prozessor-Plattform festhalten?
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