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Unsere unberechenbare Welt
Gastblog von Tom Joyce
Am Wochenende habe ich einen Spionageroman von Robert Ludlum aus dem Jahr 1982 gelesen und ich war erstaunt darüber, wie stark sich die Technologie in den letzten 30 Jahren verändert hat. Der Roman erzählte die Geschichte einer weltweiten Jagd der Geheimdienste auf einen Maulwurf innerhalb der US-Regierung. Die Hilfsmittel, die sie dazu einsetzten waren Telefonzellen, Schreibmaschinen, Logik, Schlussfolgerndes Denken, und sehr sehr viele Akten. Es gab kein GPS, Internet, Mobilfunk, DNA-Tests, oder Analytik von großen Datenmengen. Wie der Zufall so will, war 1982 das Jahr, in dem ich die High School absolvierte, und es kommt mir gar nicht wirklich so vor, dass es schon so lange her ist.
Ich dachte darüber nach, wieviel sich in der IT allein in den letzten zehn Jahren verändert hat. Vor zehn Jahren hatte ich ein sehr cooles StarTAC Handy, aber das einzige, was ich damit machen konnte, war telefonieren. Ich hatte rund 20 CDs in meinem Auto, kein MP3, kein iPod, Bluetooth oder GPS. Mein Palm V Organizer hatte einen 16MHz Prozessor, 2 MB RAM, einen kleinen Pointerstift und einen Schwarz-Weiß-Bildschirm. Zu der Zeit war Palm ein Geschäftsbereich von 3Com. Witzig, wie sich alles zusammenfügt... Und auf das Internet griff ich vor zehn Jahren über ein 56K Dial-Up Modem zu. Ich hatte nie Online Banking, eBay, Google, Twitter oder MapQuest benutzt. HDTV hatte ich zwar gesehen, aber nur im Museum of Science in Boston.
Und vor fünf Jahren? Eine Menge hat sich seit 2006 verändert, aber wir hatten immer noch nicht die Technologie und Infrastruktur, um digitale Inhalte schnell, zuverlässig und mit hoher Bandbreite zu übertragen. Heutzutage haben wir nicht mehr diese Art der Unvorhersehbarkeit oder Zugangskonflikte, welche wir noch vor fünf Jahren erlebt hätten. Wir haben Zugriff auf riesige Mengen an Inhalten in hoher Qualität, und das bei bezahlbaren Kosten. Milliarden Menschen haben internetfähige mobile Geräte, senden und empfangen digitale Bilder und Videos, und anders als vor fünf Jahren sehen wir dies nun als selbstverständlich an. Die Welt hat sich innerhalb einer kurzen Zeit radikal verändert.
Der Einfluss auf die Gechäftswelt und die IT ist in vielerlei Hinsicht bedeutend. Ich möchte mich auf den Aspekt fokussieren, dass dieses Tempo an Veränderung bedeutet, dass Anforderungen der Technik und Anwendungen über einen viel kürzeren Zeithorizont höchst unberechenbar werden, als in früheren Jahrzehnten. Nehmen wir an, ich würde fünf oder zehn Jahre in die Vergangenheit reisen und mit den weltweit 1000 wichtigsten CIOs sprechen. Stellen Sie sich vor, ich würde denen erzählen, dass sie alle im Jahr 2011 folgendes erleben würden:
- Skype oder ähnliche Kommunikationsmittel über ihr gesamtes Netzwerk hinweg von jedem Desktop verwenden,
- Darüber nachzudenken, alle diese Desktops zu virtualisieren und hinter eine Firewall zu bringen,
- All ihren Angestellten erlauben, auf geschäftliche E-Mails mit einem Gerät ähnlich dem iPod oder ihren eigenen Geräten auf der Arbeit zuzugreifen,
- Gehacked werden.
Ich vermute, sie würden mich alle auslachen und mich in meiner Zeitmaschine nach Hause schicken. Aber da sind wir jetzt. Jedes Unternehmen muss sich mit unvorhersehbaren Geschäftsanforderungen auseinandersetzen. Viele von diesen entstehen durch technologische Veränderungen, und viele von diesen entstehen durch Innovationen innerhalb der eigenen Branche. Finanzunternehmen nutzen jetzt hochfrequente Trading-Anwendungen, welche sie vor fünf Jahren noch nicht hatten. Die Filmbranche produziert digitale, HD- und 3D-Filme. Firmen in der Gesundheitsbranche verlassen sich auf elektronische Krankenblätter, welche überall verfügbar sein müssen. Die Musikbranche wurde komplett ersetzt.
Denken wir an die nächsten fünf Jahre. Was wird sich als nächstes verändern? Niemand weiss es wirklich. Deshalb wird es auch „unberechenbar“ genannt.
Speicher von heute
Was dies für die Speicherbranche, und die Leute, die heute Speicher kaufen müssen, bedeutet: Wenn sie weiterhin traditionelle Speichertechnologien verwenden, spielen sie ein hochriskantes Spiel. Sie wetten, dass jenes, welches in der Vergangehit funktionierte, auch in der Zukunft funktionieren wird. Früher war man damit auf der sicheren Seite, aber diese Tage sind gezählt. Das Problem ist, dass die meisten der heute in Rechenzentren installierten Speichersysteme vor 15 oder 20 Jahren konzipiert wurden. Sie wurden für eine Welt entwickelt, in welcher Anwendungsanforderungen vorhersehbar waren. Wenn Sie eine OLTP Anwendung hatten, dann implementierten Sie ein Speichergerät, welches für OLTP entwickelt wurde, und Sie würden es in einer Weise einrichten, dass es die Arbeitslasten tragen kann. Typischerweise lief der Email-Verkehr über ein anderes Speichersystem, welches speziell für Email eingerichtet wurde. Heutzutage muss das von Ihnen installierte Speichersystem in der Lage sein, eine unglaublich große Vielfalt an Anwendungen und Arbeitslastanforderungen mit wenig oder gar keinem Tuning handzuhaben. Es muss mit so vielen Applikationen zurechtkommen, weil fast alle Systeme heutzutage virtualisiert sind. Statt ein or zwei Applikationen pro System haben Sie häufig hunderte oder tausende verschiedener Applikationen auf dem selben Speicherarray gehosted, und dazu noch vielfältige Arbeitslasten. Es muss auch mit noch unbekannten Applikationen zurechtkommen, welche in den nächsten drei bis fünf Jahren auf Sie losgelassen werden. Sie können nicht mehr länger tradionelle Speicher einsetzen, jede Applikation planen und tunen, und dann versuchen, das alles mit einer Menge Angestellten und Verwaltungssoftware zu managen. IT Organisationen, die es weiterhin so handhaben, werden versagen.
Diese unberechenbare Welt ist es, wo HP 3PAR glänzt
3PAR wurde für die Arbeit in IT-as-a-service Umgebungen entwickelt und wurde schon im großen Stil von IT Service Providern eingesetzt, welche viele Applikationen verschiedenster Art von vielen unterschiedlichen Kunden auf einer gemeinsamen Infrastruktur hosten. Um das zu erreichen, muss sich 3PAR autonom selbstverwalten und es musste für eine Welt konzipiert werden, in welcher alles geteilt und gemeinsam genutzt wird. 3PAR ist die einzige große Speicherplattform, welche innerhalb des von mir vorhin beschriebenen Zeitrahmens in den Markt eingeführt wurde. Es ist die einzige Plattform, welche die Geschwindigkeit der Veränderungen und der unvorhersehbaren Arbeitslastanforderungen voraussah, mit welchen sich Unternehmen heutzutage auseinandersetzen müssen. Wenn Sie sich Gedanken machen, was die nächsten fünf oder zehn Jahre auf uns zukommt, müssen Sie jetzt einen Blick auf HP 3PAR werfen.
Mehr Informationen:
Video: Transform Your Data Center with HP 3PAR Utility Storage
Video: Priceline.com saves 50% in administrative time with HP 3PAR storage





