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Virtualisierung “Phase 3”
Gastblog von Tom Joyce
Am 7. Juni stellten wir bei der HP Discover in Las Vegas eine neue Plattform namens HP VirtualSystem vor. Ich hatte das Glück, den Hauptvortrag zu VirtualSystem zu halten, und zwei Wochen später hielt ich denselben Vortrag nochmal in Hong Kong für unsere Partner und Kunden in Asien. Ende Juni hielt ich wieder diesen Vortrag, unter anderm bei der HP Storage Decisions in Chicago. Ich habe selber als der unoffizielle „Chefpromoter“ für VirtualSystem eingetragen, weil ich denke, dass es das einflussreichste Produkt ist, welches wir dieses Jahr einführen. Und es ist eines der besten Beispiele einer konvergenten Infrastruktur, welches bis jetzt aufgekommen ist. Lassen Sie mich einige der Knackpunkte mit Ihnen teilen.
Ich glaube, dass wir in diesem Jahr gerade in die von mir so genannte “Phase 3” der Servervirtualisierung eintreten. In „Phase 1“ fingen Organisationen an, Vmware und Xen für Test und Entwicklung von Applikationen zu nutzen, aber nicht für generelle Nutzungsszenarios, wo sie im Falle von Problemen in erhebliche Schwierigkeiten geraten könnten. In „Phase 2“ erlebten wir die universelle Nutzung von Servervirtualisierung für geschäftskritische Anwendungen. „Phase 3“ ist die Phase, in welcher Virtualisierung in die Infrastruktur wandert, und wir bauen darauf alle möglichen anderen Fertigkeiten. In „Phase 3“ wird Virtualisierung zur Ausgangsbasis für Cloud, große Datenmengen und IT-as-a-Service. In Wirklichkeit sehen wir gerade, dass Virtualisierung nicht nur für die Servertechnologie, sondern für alle Teile der IT Infrastruktur zu einem fundamentalen Element wird. Sämtliche neuen Speicher-, Netzwerk- und Applikationstechnologien sind nun auf Virtualisierungstechnologien und –konzepten aufgebaut. Im Speichergeschäft von HP ist es genau das, was wir gemacht haben – all unsere neuen Speichertechnologien sind so gebaut. In der Tat seit dem Erscheinen von EVA (Enterprise Virtual Array) vor zehn Jahren hat HP diese Bewegung „zur Virtualisierung“ nach innen geführt, und das ist ein Hauptgrund für unseren Erfolg gewesen. Aber in „Phase 3“ wird es um ein komplett neues Level der Verlässlichkeit auf Virtualisierung gehen und es wird eine Kerntechnologie innerhalb der Infrastruktur sein. In „Phase 3“ müssen alle Teile noch reibungsloser miteinander arbeiten als jemals zuvor.
Um zur “Phase 3” zu gelangen, müssen wir noch einige Probleme lösen, welche die Kunden in der “Phase 2” hatten. Es stellt sich heraus, dass viele der Probleme, welche die Kunden beim Einsatz von Servervirtualisierung hatten, in Wahrheit Speicherprobleme waren. Denken Sie darüber mal nach: Wenn Sie einen physischen server haben, welcher 20% seiner Kapazität nutzt, und Sie virtualisieren und konsolidieren ihn so, dass er nun 80% seiner Kapazität nutzt, riskieren Sie eine Überlastung der Back-End Speichersysteme. Wenn Sie die Back-End Speicherinfrastruktur nicht so verändern, dass es diesen virtualisierten Server unterstützt, dann wird irgendwas kaputt gehen. Kunden, die auf ihren virtualisierten Servern Mobilitäts- oder „Motion“-Technologien einschalten, stellen oft fest, dass der Back-End Speicher nicht mithalten kann. Die LUNs und Volumes sind oft in einer starren Weise gemapped und die vorhandene Speicherarchitektur ist häufig nicht agil genug, um mit diesen neuen dynamischen Arbeitslasten fertig zu werden. Häufig passiert es, dass die Kunden dann soviel Speicher bereitstellen, um Hotspots und Performanceprobleme zu vermeiden, und dadurch das durch die Serverkonsolidierung gesparte Geld in den Einsatz von zusätzlichen Speicherkapazitäten stecken.
Eine Möglichkeit, dieses Problem zu behandeln ist die Nutzung von Speichertechnologie, welche in der Virtualisierungs-Ära entwickelt wurde und agil genug ist, um sämtliche Virtualisierungstechnologien handzuhaben, welche von Vmware, Microsoft oder Citrix auf sie losgelassen werden. Das ist ganz klar das, wofür 3PAR und LeftHand entwickelt wurden. Ein anderes Element der Lösung ist die Nutzung eines Virtualisierungs-„Systems“, welches komplett, über die Server-, Speicher- und Netzwerkebenen hinweg, integriert ist. Genau dafür wurde unser neues HP VirtualSystem entwickelt.
Es gibt drei VirtualSystem Modelle – klein, mittel und groß – und sie können ab dem dritten Quartal geordert werden. VS1 basiert auf ProLiant Server und P4500 LeftHand Speicher. Die P4500 Software läuft auf einem ProLiant, so dass die Infrastruktur durchgängig konsistent ist. VS2 beinhaltet BladeSystem Server und einen P4800 (LeftHand welche auf einem BladeSystem läuft). VS3 besteht aus Bladesystem und 3PAR. Diese Systeme sind auf jeweils 750, 2500 und 6000 virtuelle Server ausgelegt. Alle können sowohl Vmware als auch Microsoft Servervirtualisierung unterstützen, und VS2 kann auch für die Citrix Client-Virtualisierung genutzt werden. All diese Systeme nutzen HP VirtualConnect Netzwerktechnologie, Insight Control Management und TippingPoint Security für die Gefahrenerkennung. Sie können alle mit einer einzigen Bestellnummer geordert werden. Ein komplettes System für Virtualisierung.
Wenn sich das für Sie wie ein EMC vBlock ode rein NetApp FlexPod anhört, dann ist es keine Überraschung, weil diese sind möglicherweise die größten Konkurrenten des HP VirtualSystem. VirtualSystem hat eine Reie von Vorteilen, aber die wichtigsten sind:
- Die Konkurrenzprodukte beinhalten Cisco UCS Server. Wir werden immer ProLiant und BladeSystem gegen UCS Server in Stellung bringen. ProLiant hat im Vmware-Bereich einen Marktanteil von 45% und hat länger Vmware ausgeliefert als jeder andere Virtualisierungsserver. ProLiant und BladeSystem liefern eine nachweislich bessere Performance in der VM-Dichte.
- Weder EMC noch NetApp sind im Netzwerkvirtualisierungs-Geschäft und haben nichts vergleichbares zu VirtualConnect Flex10.
- Wenn Sie mit Virtualisierung extrem konsolidieren, sollten Ihr konsolidiertes System „bombensicher“ sein. Keine andere Firma in der Welt hat eine Technologie wie TippingPoint, die beste Gefahrenerkennungslösung auf dem Planeten.
- Mit 3PAR und LeftHand verfügt HP über die besten neuen Speichertechnologien für Virtualisierung und serviceorientierte Infrastruktur. Wir kontrollieren das gesamte System, weil wir alle Teile entwickeln. Dadurch können wir sie perfekt integrieren und eine excellente Performance für unsere Kunden gewährleisten.
- HP ist eine Firma für den Service und Support. Auf der ganzen Welt. Sie müssen nicht mehr Cisco, NetApp oder EMC für den Support ihrer Komponente eines vBlock oder eines FlexPod kontaktieren. Eine Bestellnummer, ein Anruf für Support.
- VirtualSystem ist offen. Es unterstützt alle drei Virtualisierungssoftware-Anbieter, und wenn Sie nicht das System kaufen wollen, sondern nur einige Teile davon, können Sie es nach Belieben aufteilen. Wir haben eine komplette Referenzarchitektur entwickelt und getestet, so dass Sie auf eine hohe Performance verlassen können. Aber Sie sind nicht an einen Anbieter gebunden.
Der letzte Vorteil ist ein ganz Großer. Weil wir unsere „Systeme“ im Baukastenprinzip konstruieren, sind die Hardwarekomponenten des VirtualSystem mit der Hardware des HP CloudSystem identisch. Das bedeutet, wenn Sie in Zukunft Ihr VirtualSystem in eine Cloud umwandeln wollen, brauchen Sie nur ein Software-Upgrade. Verwenden Sie einfach die Softwarekomponenten von HP CloudSystem (CSA, CloudSystem Matrix) und das wars. Dies ist derzeit einzigartig in der gesamten Branche.





