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CeBIT: HP bringt neues Cloud-Modell für deutschen Markt
HP bringt zur CeBIT ein neues Cloud-Angebot mit dem Namen HP cCell Services auf den deutschen Markt, bei dem die Kunden wählen können, von welchem Betriebsort sie die Cloud-Dienste beziehen: aus dem eigenen Rechenzentrum, von einem regionalen IT-Partner oder von HP. Zielgruppe des neuen Angebots sind sowohl Unternehmen und Verwaltungen als auch HP-Partner. Die Nutzer können mit HP cCell Services den Standort und den Modus des Cloud-Betriebs an ihre technischen, geschäftlichen und regulatorischen Anforderungen anpassen. HP-Partner können schnell und ohne größere Investitionen ein eigenes Cloud-Angebot aufbauen. „Mit diesem Modell definieren wir neue Spielregeln für das Cloud Computing in Deutschland und setzen neue Maßstäbe in Sachen Flexibilität“, sagt Michael Eberhardt, General Manager und Geschäftsführer für das Service-Geschäft der Hewlett-Packard GmbH.
HP cCell Services sind gebrauchsfertige IT-Dienste, die über standardisierte Cloud-Zellen (cCells) bereitgestellt werden. Die dezentral betriebenen cCell-Dienste lassen sich über eine zentrale Makler-Plattform zusammenschalten, sodass sie über mehrere Cloud-Zellen hinweg genutzt oder über gemeinsame Marktplätze bereitgestellt werden können. Kunden bezahlen für die Nutzung der HP cCell Services verbrauchsabhängige monatliche Gebühren. Abgesehen von einer einmaligen Installationspauschale fallen keine Investitionen und keine Fixkosten an.
Kunden bezahlen für die HP cCell Services eine Nutzungsgebühr pro Tag. Abgesehen von einer einmaligen Installationspauschale fallen keine Investitionen an. Die Tagespreise pro Dienst variieren je nach gewähltem Service Level. Bestellte Services sind innerhalb von einer Stunde oder schneller verfügbar.
HP bietet für die cCell Services zwei Betriebsvarianten an: als Private Cloud exklusiv für einen Kunden und als Virtual Private Cloud, bei der manche Infrastruktur-Ressourcen von mehreren Kunden genutzt werden. Im Virtual-Private-Cloud-Modell gibt es keine Mindestabnahmemenge. Bei Private-Cloud-Umgebungen berechnet HP mindestens eine Gebühr, die einer 25-prozentigen (im HP-Rechenzentrum) beziehungsweise 35-prozentigen (im Kunden-/Partner-Rechenzentrum) Auslastung einer cCell entspricht. Vergleichbar ist das einem Mobilfunkvertrag, der bereits eine bestimmte Menge Freiminuten enthält. Alle cCell-Dienste, die über die Mindestnutzung hinausgehen, werden nach tatsächlichem Verbrauch tagesgenau abgerechnet.
Auf der CeBIT 2012 wird HP das neue Cloud-Angebot im Rahmen der Cloud Computing World des BITKOM (Halle 4 Stand A58) vorstellen.
Ein Cloud-Modell für regionale Kunden und Partner
Cloud Computing bietet große Chancen für Unternehmen und Verwaltungen, weil es Fixkosten reduziert, die Flexibilität erhöht und neue kollaborative Formen der Wertschöpfung ermöglicht. Der deutsche Markt stellt diesbezüglich allerdings besondere Bedingungen. So kaufen beispielsweise Mittelständler ihre IT-Leistungen meist bei regional ansässigen System- und Softwarehäusern ein. Die IT-Versorgung der öffentlichen Hand erfolgt durch hunderte von öffentlichen, halböffentlichen und privaten IT-Dienstleistern auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. Zudem ist die Outsourcing-Quote in Deutschland mit 13 Prozent im internationalen Vergleich niedrig (1). Nur 5 Prozent der deutschen Mittelständler nutzen externe Cloud-Angebote (2). „Cloud-Modelle werden sich hierzulande nur über den Mittelstand und die regionalen IT-Anbieter in der Fläche durchsetzen“, sagt Volker Smid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hewlett-Packard GmbH. „Die dezentrale deutsche IT-Landschaft braucht ein dezentrales Cloud-Modell. Mit HP cCell Services bieten wir mittelständischen Unternehmen und der öffentlichen Hand in Deutschland eine Lösung, die perfekt auf deren Anforderungen zugeschnitten ist.“
Die HP cCell Services kombinieren die Vorteile des dezentralen Betriebs mit den Vorteilen zentraler, gemeinsam genutzter Cloud-Dienste. Endkunden beispielsweise kommen auch dann in den Genuss von Cloud-Merkmalen wie variable Kosten, Flexibilität und Schnelligkeit, wenn sie ihre Daten und Infrastruktur aus technischen, geschäftlichen oder regulatorischen Gründen nicht an einen Dienstleister auslagern können – gleichzeitig erhalten sie Zugang zu einem reichhaltigen Angebot an IT-Diensten, die von HP oder HP-Partnern bereitgestellt werden. Software- und Systemhäuser wiederum können ihr eigenes Cloud-Angebot mit Diensten aus dem Standard-cCells-Angebot von HP und anderen HP-Partnern anreichern.
Makler-Plattform verknüpft Cloud-Dienste
Aufgebaut sind die cCells aus HP-eigenen Technologien und Diensten wie HP CloudSystem, HP Utility Services und die HP Aggregation Platform for SaaS. Sie können optional exklusiv für einen Kunden betrieben werden oder Ressourcen mit anderen Kunden gemeinsam nutzen.
Die Verwaltung und Aggregation der Cloud-Dienste erfolgt über eine von HP zentral betriebene Makler-Plattform (HP cCell Broker). Die von einer Cloud-Zelle bereitgestellten Infrastruktur- und Applikations-Dienste lassen sich damit auch von anderen Cloud-Zellen nutzen – etwa um Kapazitätsengpässe zu überwinden oder um, im Falle eines HP-Partners, das eigene Angebot um weitere Dienste anzureichern. Verbrauchsmessung, Verbrauchsabrechnung, Bestellung und Rechteverwaltung werden ebenfalls über die Makler-Plattform abgewickelt.
Die cCell-Dienste sind über einen Service-Katalog in verschiedenen Leistungsklassen zu einem definierten Preis pro Monat bestellbar. Der Kunde oder HP-Partner kann die Dienste nach einem definierten Zeitraum wieder abbestellen oder deren Volumen und Ausstattung verringern. Bestellungen oder Änderungen der cCell-Services werden in der Regel innerhalb von wenigen Stunden umgesetzt.
Als erster HP cCell Service ist ab Anfang März Rechenleistung auf der Grundlage virtueller Windows- und Linux-Server inklusive Speicher und Backup verfügbar. Weitere Applikations- und Infrastruktur-Dienste von HP und von HP-Partnern werden im ersten Halbjahr 2012 folgen. Über ein spezielles Cloud-Partnerprogramm (HP Preferred Cloud Partner Program) qualifiziert und unterstützt HP regionale Anbieter, die auf der Grundlage des cCells-Modells eigene Cloud-Angebote aufbauen wollen.
Weitere Informationen zu Cloud Computing mit HP
Weitere Informationen zu HP Utility Services
Datenblatt zu HP CloudSystem
Weitere Informationen zu HP CloudSystem
Weitere Informationen zu HP Aggregation Platform for SaaS
Bildmaterial
Bildmaterial zu den HP cCell Services
Anmerkungen:
(1) Quelle: PAC Market Figures, Western Europe, North America
(2) Quelle: techconsult, HP Cloud Index, www.it-cloud-index.de





